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Das deutsche Studium gehört zu den schwersten

Von den 30 vor sechs Jahren in die Deutsche Abteilung des Gymnasiums F.X.Šaldy aufgenommenen Schülern haben es 20 geschafft, ihren Besuch dieser Abteilung erfolgreich zu beenden und diese Woche das Abitur zu bestehen.

Separat vor der tschechischen und separat vor der deutschen Prüfungsjury. Der Erfolg vor der deutschen Jury bedeutet das Erwerben des deutschen Abiturs, das die Aufnahme an deutschen Hochschulen (ohne Aufnahmeprüfungen zu machen) ermöglicht.

Frau Přádná : „Einige Absolventen der Deutschen Abteilung melden sich auf tschechische Hochschulen und wenn sie nicht aufgenommen werden, fahren sie nach Deutschland, um hier zu studieren. In diesem Fall müssen sie genug Mittel (Geld) haben, um im Ausland leben zu können, oder sie wählen sich das Studium in Zittau aus, wohin man leicht aus Hrádek nad Nisou fahren kann“ – so hat die weiteren Vorteile des deutschen Abiturs Frau Přádná beschrieben.

Einige Abiturienten haben sich schon im Voraus Stipendien gesichert, die ihnen den Aufenthalt auf den Schulen des westlichen Nachbarn ohne größere Sorgen ermöglichen.

Frau Přádná : „Das Lernen in der Deutschen Abteilung ist anspruchsvoll und ein Drittel der Schüler gibt es schon in den unteren Klassen auf“.

Trotzdem haben sich in diesem Jahr dreimal so viele Interessenten aus den siebten Klassen der Grundschulen gemeldet als man aufnehmen kann.

Die Schüler lernen in den ersten zwei Jahren vor allem die deutsche Sprache, um in den kommenden 4 Jahren besser den Unterricht in Biologie, Mathematik, Physik, Geographie und Geschichte unter der Leitung der 9 deutschen Lehrer zu schaffen. In der deutschen Sprache legen sie dann auch das Abitur ab und das vor der deutschen Prüfungskommission, deren Vorsitzende aufgrund der Entscheidung des Berliner Kultusministeriums in diesem Schuljahr Frau Göttel-Dauber war. „Es hat mit die sehr gute Aussprache gefallen, besser könnte die Sprache in den Fachfächern sein“ – hat die Vorsitzende das diesjährige Niveau bewertet.

„Vor den Prüfungen hatte ich keine Angst. Die Kommunikation in deutscher Sprache ist dank dem Unterricht für mich eine normale Sache und die meisten Fächer machen mir auch Spaß“, hat Kateřina Klinovská aus Liberec gesagt. „Die Deutsche Abteilung war vor allem ein Einfall meiner Mutter, aber ich bereue es jetzt nicht“, hat das Mädchen zugegeben. Kateřina gefällt Deutsch so, dass sie sich entschieden hat, das Übersetzen und Dolmetschern zu studieren oder zumindest die Pädagogische Fakultät zu besuchen. Sie wäre auch nicht dagegen, an irgendeiner Hochschule in Sachsen zu studieren.

 
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