Berlin 2005

Wie in den letzten zwei Jahren fand auch in diesem Jahr im April die Studienfahrt der Klasse 6N nach Berlin statt. Traditionell waren auch Schülerinnen und Schüler des Christian – Weise – Gymnasiums aus Zittau sowie Schüler aus Luban (Polen) beteiligt. Die Seminarleitung hatte in diesem Jahr Ronnie Golz. Seine Kenntnisse über die Stadt und die Art, wie er den Teilnehmern die Geschichte, Kultur, Architektur der Bundeshauptstadt vermittelte, war für viele sehr beeindruckend.

Im Vergleich zum vergangenen Jahr gab es zwei Neuigkeiten im Programm. Dazu gehörte vor allem der Besuch des Hauses der Wannsee – Konferenz. Aus dem Geschichtsunterricht war den Schülern bereits bekannt, dass in diesem Gebäude im Jahr 1942 unter der Leitung von Reinhard Heydrich die organisatorische Umsetzung des Holocaust besprochen wurde.

Die zweite Veränderung war die Führung durch die Gedenkstätte Normannenstraße, dem ehemaligen Ministerium für Staatssicherheit der DDR. Diese beiden Veränderungen machten besonders die Zielsetzung des Seminars deutlich, die darin bestand, am Beispiel Berlins, das Wirken von zwei Diktaturen möglichst anschaulich zu präsentieren.

Alle Teilnehmer dieser Studienfahrt bedanken sich auf diesem Weg bei der Friedrich – Naumann – Stiftung, ohne deren organisatorischer Vorbereitung und finanziellen Unterstützung dieser Berlin – Aufenthalt nicht möglich wäre.

 

Uwe Mielke

 

Abschließend einige Schülereindrücke:

„Meinen Aufenthalt in Berlin finde ich auf jeden Fall positiv. Obwohl ich dort nur 5 Tage war, habe ich genügend Informationen über Berlin bekommen. Im Laufe meines Aufenthaltes habe ich nicht nur die wichtigsten Gedenkstätten Berlins besucht, sondern ich war auch in Potsdam. Solche Städte wie Potsdam und Berlin, wo man Geschichte spüren kann, muss man mindestens ein Mal im Leben besuchen. Und dieser Besuch kann eigentlich nicht einen negativen Eindruck hinterlassen."

„Berlin ist eine super Stadt und wir haben sie sehr gut kennengelernt. Wir haben viele historische und moderne Gedenkstätten besucht, die für uns auch sinnvoll waren. Natürlich wollten wir vor allem auch einkaufen. So haben wir den bekannten Kurfürstendamm besucht und uns so unseren Traum erfüllt."

„Am ersten Tag, als wir ins Gästehaus gekommen sind und uns zu einer kurzen Vorstellung versammelt haben, wurde uns gesagt, dass es viele Besichtigungen und nur wenig Politik in den nächsten Tagen gibt. Eigentlich war es umgekehrt, obwohl es schon stimmt, dass wir vieles gesehen haben. Leider gab es bei den interessanten Besichtigungen zu wenig Zeit und bei den weniger interessanten mehr als genug.

Das Essen ist auch ein Kapitel für sich. Allgemein war es sehr nett, für eine Woche wegzufahren und etwas Neues über die Geschichte Berlins zu erfahren."

Zum Programm

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